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Mario Gebhardt

Steckbrief


Name: Mario Gebhardt

Geburtsdatum: 13. Februar 1977

Geburtsort: Birkenfeld

Wohnort: Brücken

Größe/Gewicht: 1,82 m/85 kg

Beruf: kaufmännischer Angestellter

Familienstand: verheiratet, 1 Tochter

Hobbys: Fußball, Auto

Beim FCB: 1986 bis 1995, 2001/02, 2003 bis 2007, seit Januar 2009

Frühere Vereine: SGH Rinzenberg, FC Achtelsbach, TuS Tiefenstein

Stammposition: zuletzt Libero

Lieblingsposition: Stürmer

 

 

 

 

Zum vierten Mal in Diensten des FC Brücken steht der aus Tiefenstein zurückgekehrte Mario Gebhardt. Der Wandervogel zwischen Brücken, Rinzenberg und Achtelsbach wechselte in 13 Jahren achtmal den Verein, allein fünfmal während einer Saison. Dadurch brachte er das Kunststück fertig, im Jahr 2003 kein einziges Erstmannschaftsspiel bestreiten zu dürfen.
„Ein überragender Fußballer bin ich nicht, aber immer für ein Tor gut!“, lautet seine Selbsteinschätzung. Mit Körpereinsatz und Kampfgeist setzt er sich durch.
Nie betrieb der Bayern-München-Fan, der nach der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel absolvierte, eine andere Sportart als Fußball. Nach der Jugendzeit, die für ihn 1986 bei der JSG Brücken begann, spielte die Angriffsmaschine kurze Zeit beim FCB in der 1. Mannschaft. Bereits in der Saison 1995/96 wechselte er in der Winterpause zur SGH Rinzenberg, weil er mit dem damaligen Brückener Coach Heinz Schweig nicht zurechtkam. Doch der erhoffte sportliche Erfolg blieb aus: Seine neue Mannschaft spielte gegen den Abstieg. Während der Saison 1997/98 verließ er Rinzenberg und unterschrieb beim FC Achtelsbach. Dort spielte er vier Jahre erfolgreich. Zweimal holte er mit seinen Kameraden den dritten Platz, und 1999/2000 stiegen sie als souveräner Meister ohne Niederlage auf. Mit dem FC Achtelsbach, für den er mehr als 100 Tore erzielte, allein 32 im Aufstiegsjahr, kickte er noch ein Jahr in der B-Klasse, bevor er 2001 zum FC Brücken zurückkehrte, da er A-Klasse spielen wollte.
Obwohl er auch in seinem Heimatverein seine Treffsicherheit bewies, fasste er früh den Entschluss, wieder nach Achtelsbach zu gehen: „Das Verhältnis der Brückener Fußballer untereinander ist nicht sehr gut“, lamentierte der Mittelstürmer, der sich erst gegen Ende der Saison in der Mannschaft wohlfühlte. Doch da stand seine Entscheidung längst fest.
Im Winter 2002/03 kehrte er dem FC Achtelsbach den Rücken, in der Saisonvorbereitung 2003/04 der SGH Rinzenberg, ohne ein Erstmannschaftsspiel bestritten zu haben. Seit er Anfang 2004 für die 1. Mannschaft des FCB spielberechtigt wurde, war er eine feste Größe im Sturmzentrum. 2006 wurde er Brückens „Fußballer des Jahres“ und Torschützenkönig. In der Saison 2006/07 gelangen ihm 21 Treffer, davon vier im Pokal.
Bombastisch begann für ihn auch die Spielzeit 2007/08 mit vier Toren beim Pokal-7:0 in Gimbweiler und drei Treffern beim 4:0-Auftakterfolg gegen Oberbrombach. Später wurde er aber vornehmlich als Manndecker eingesetzt. Kurz vor Ende der Wechselfrist nahm er ein Angebot des TuS  Tiefenstein als Co-Trainer an; im Idar-Obersteiner war er lange bei Auto-Wendel im Außendienst beschäftigt. Nach einem Arbeitsplatzwechsel kehrte der Familienvater in der Winterpause zum FC Brücken zurück. Ob Position – Stürmer, Manndecker oder wie in Tiefenstein Libero – oder Mannschaft – Erstgarnitur, Reserve oder AH – zeigt sich der Routinier für alles offen.