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Christian Thiel
 
Steckbrief
 
Name: Christian Thiel
 
Geburtsdatum: 5. Dezember 1991
 
Geburtsort: St. Wendel
 
Wohnort: Abentheuer
 
Größe/Gewicht: 1,80 m/80 kg
 
Beruf: Schüler
 
Familienstand: ledig
 
Hobby: Fußball
 
Beim FCB: seit 1998
 
Frühere Vereine: keine
 
Stammposition: Stürmer
 
Lieblingsposition: Stürmer
 
 
 
 
 
Christian Thiel
 
Ähnlich wie beim FC Bayern München derzeit Thomas Müller sorgt beim FC Brücken in dieser Saison ein junger Spieler für Aufsehen. Dabei handelt es sich um den aus Abentheuer stammenden Christian Thiel.
Allein in der Hinrunde trug er sich siebenmal in die Torschützenliste ein und erzielte unter anderem einen „Doppelpack“ am zehnten Spieltag zu Hause beim 4:0-Sieg gegen den VfL Weierbach: Nach einer Stunde eingewechselt, gelangen ihm Sekunden später das erlösende 3:0 und in der 80. Minute ein weiterer Treffer. Zwei weitere Treffer markierte er in der in der Rückrunde. Interessant ist, dass der „Joker“ jedes Mal von der Bank ins Spiel kam und netzte.
Bereits im Bambini-Alter lernte er in Brücken das Fußballspielen und ging diesem Hobby ab 2004 in der Spielgemeinschaft in Buhlenberg nach.
In seiner frühen Jugend versuchte Christian sich noch in der Leichtathletik und bei Karate, was ihm aber nicht wirklich zusagte, sodass er sich lieber auf den Fußball konzentrierte. Über seine Aufnahme in der 1. Mannschaft kann der Oliver-Kahn-Fan eigentlich nur Positives berichten: „Ich komme mit jedem in der Mannschaft gut aus und halte viel von unserem Trainer.“ Auf seinen Trainingsbesuch angesprochen, verfällt Christian etwas ins Schmunzeln und bezeichnet diesen als „optimal mögliche Trainingsbeteiligung“. Neben dem Lernen für sein 2011 anstehendes Abitur hilft er jeden Tag auf dem großen Bauernhof seines Vaters und hat gerade in den warmen Monaten wenig Zeit für das Fußballtraining, in dem er sich jedoch immer zu 100 Prozent reinhängt. Wenig Zeit hat er auch sonntags für sein Mittagessen, das er des Öfteren auf Auswärtsfahrten in „Tupperdosen“ am Treffpunkt zu sich nimmt.
Trainer Bernd Conrad lobt seinen jungen Stürmer immer für dessen unbändigen Einsatzwillen und den meist eiskalten Torabschluss: „Wenn Christian von der Bank ins Spiel kommt, brennt er immer sofort und schmeißt sich voll rein“, bescheinigt ihm der Übungsleiter.
Christian fühlt sich am besten auf dem Rasen aufgehoben, da ihm der Hartplatz nicht zusagt. Mit seiner unbekümmerten Art erinnert er oft an den zuvor angesprochenen Thomas Müller, der von seinem Trainer auch ins kalte Wasser geworfen wurde und sich bewähren musste. Vielleicht mit etwas weniger Technik ausgestattet als Müller, setzt sich Christian mit seinem Powerfußball immer gut in Szene und rackert um jeden Ball. Mit dieser Entwicklung kann er sich auch gut vorstellen, in naher Zukunft Stammspieler in Brücken zu werden. Von dem Spielsystem der Viererabwehrkette ist er voll überzeugt, obwohl es gerade für den offensiven Part in der Mannschaft mehr Laufarbeit bedeutet.
Ein typischer Vollblutfußballer ist Thiel trotz der oben getroffenen Aussagen jedoch keineswegs: Für die Bundesliga interessiert er sich überhaupt nicht und schaut sich auch sonst keine Spiele an.
Nach seinem Abitur (Leistungsfächer: Französisch, Geschichte und Physik) plant Thiel ein Studium, wobei ihn viele Dinge interessieren und er sich noch nicht auf eine Richtung festgelegt hat.