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Steckbrief
Name: Thomas Bleich
Geburtsdatum: 26. Januar 1982
Geburtsort: Birkenfeld
Wohnort: Brücken
Größe/Gewicht: 1,80 m/86 kg
Beruf: Sozialversicherungsfachangestellter
Familienstand: ledig
Hobbys: Fußball, Gitarre
Beim FCB: 1991 bis 2006, seit 2007
Früherer Verein: TuS Hoppstädten
Stammposition: zentrales offensives Mittelfeld
Lieblingsposition: offensives Mittelfeld
Die großen Hoffnungen, die das Brückener Publikum in ihn setzte, vermochte Thomas Bleich nur phasenweise zu erfüllen. „Tommy Tulpe“ ist für seine Schnelligkeit und Schussstärke bekannt. Seine Defizite liegen von jeher im taktischen Verhalten und im Zweikampf. Darüber hinaus fehlt ihm die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.
Als der FC Brücken 1988 erstmals eine F-Jugend gründete, sprangen fast alle Kinder im Alter von sechs Jahren an aufwärts auf den Zug auf – nur Thomas wartete, bis er neuneinhalb war, und stieg 1991 erst im älteren E-Jugend-Jahrgang ein.
In der 1. Mannschaft feierte er im Februar 2000 einen glänzenden Einstand: Schon in seinem ersten Spiel – gegen Oberhausen wurde er in der Schlussviertelstunde eingewechselt – traf er ins Schwarze. Seine beste Saison bestritt er 2000/01, als er sowohl bei den A-Junioren als auch in der 1. Mannschaft ständig spielte. Alles, was es zu gewinnen gab, gewann er mit der Jugend. In der Erstgarnitur gelangen ihm beim 6:2-Erfolg gegen den SV Schwollen am 1. April 2001, als er zum 23. Mal in Folge in der Anfangsformation stand, vier Tore. Nicht nur in der A-Jugend, sondern auch in der 1. Mannschaft wurde der damalige Rechtsaußen – mit elf Treffern – Torschützenkönig. Vier Treffer gelangen ihm auch im letzten Match der Saison 2007/08 beim 5:3 gegen den SC Idar-Oberstein II, was ihm erneut die Torjägerkanone sicherte: In 25 Meisterschaftsspielen traf er 15-mal, allein 12-mal in den letzten 12 Einsätzen. Bis heute Bestand hat sein Rekord vom 9. April 2000, als er in der Reserve beim 14:2 gegen Hennweiler acht Tore erzielte.
Nach einem durch ein rüdes Foul verursachten Innenbandriss im rechten Sprunggelenk zum Auftakt der Saison 2002/03 fand er lange nicht mehr zu seiner früheren Form zurück. Fortan hielten sich Einsätze in der Startelf und als „Joker“ die Waage. In der Saison 2006/07 jagte er beim Bezirksligisten TuS Hoppstädten dem runden Leder hinterher.
Nachdem der waschechte Brückener 1998 seinen Realschulabschluss in Baumholder und 2000 sein Fachabitur in Idar-Oberstein erlangt hatte, absolvierte er eine dreijährige Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellter bei der Gmünder Ersatzkasse in Idar-Oberstein. Später arbeitet er in Trier, jetzt in Saarbrücken.
In seiner Freizeit fühlt sich der Allroundspieler, der 2000/01 die C-Jugend trainierte, nicht nur zum Fußball hingezogen. Von 1995 an betrieb er fünf Jahre erfolgreich Leichtathletik. Auch in dieser Hinsicht war er ein „Spatzünder“, denn er legte erst mit 13 Jahren los. Unter der Regie seines Trainers Steffen Piontek, der ihn trotz Wegzugs betreute, feierte er auf Anhieb viele Erfolge. 1997 wurde er zum „Sportler des Jahres“ der LG Obere Nahe gewählt. In jenem Jahr wurde er Rheinlandmeister im Vierkampf und Fünfter mit der 4x75-Meter-Staffel bei den Westdeutschen Meisterschaften zusammen mit José Krieger und den Brückenern Sebastian Schunck und Marco Krummenauer. 1999 wurde er Rheinland-Pfalz-Meister mit der Hermeskeiler 4x400-Meter-Staffel.
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