| Jens Giebel |
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Name: Jens Giebel Geburtsdatum: 4. April 1989 Geburtsort: Birkenfeld Wohnort: Abentheuer/Brücken Größe/Gewicht: 1,81 m/75 kg Beruf: Kreisinspektoranwärter Familienstand: ledig Hobbys: Fußball, Musik hören, Poker Beim FCB: seit 2006 Früherer Verein: SV Buhlenberg Stammposition: zentrales offensives Mittelfeld Lieblingsposition: hinter den Spitzen
Auf Anhieb gelang Jens Giebel der Sprung in die 1. Mannschaft. Zum FC Brücken kam der immer gut gelaunte „Grinsemann“ erst im Sommer 2006, als er innerhalb der Jugendspielgemeinschaft vom SV Buhlenberg nach Brücken wechselte: Der Offensivakteur stammt zwar aus Abentheuer und damit aus dem Einzugsbereich des FCB, aber seine Mutter Andrea spielte früher in Buhlenberg in der Frauenmannschaft. „So konnte Jens auf der Familienkarte mitlaufen“, rechtfertigt die heutige Ehefrau des Brückener Rekordspielers Michael Ding die Anmeldung beim SVB, den ihr Sohn jahrelang bei den Spielen anfeuerte.
Längst ist der FCB, dessen Idol „Dedde“ ihn von der F- bis zur A-Jugend coachte. zu „seinem“ Verein geworden. Von April 2007 bis Mai 2008 musste er die Doppelbelastung mit A-Jugend und 1. Mannschaft verkraften, was er als sehr problematisch empfand, weil die Jugendspiele meist samstags vor dem Spiel der 1. Mannschaft über die Bühne gehen. „Da war es schwer, auch sonntags noch Vollgas zu geben“, sagt der Linksfüßer, der in der Jugend dreimal – 1998 mit den F-, 2002 mit den D- und 2005 mit den B-Juniorinnen – die Kreismeisterschaft im Freien gewann, fünf Jahre lang in der Bezirksliga eine gute Rolle spielte und in der Halle sogar fünf Kreismeistertitel einheimste.
Am besten eingesetzt sieht er sich im Mittelfeld hinter den Spitzen, wo er mit seiner ausgefeilten Technik offensive Akzente und die Stürmer in Szene setzt. Eine weitere Stärke ist die Ausdauer. Mit seiner Spritzigkeit ist er dagegen noch nicht zufrieden, weist aber scherzhaft darauf hin, dass er lediglich neben „Korbi“ oder „Michi“ Pilger so langsam aussieht.
Er ist einer der Spieler, die am meisten gefoult werden, weil er weiß, wie man den Ball abschirmt, und es den Gegenspielern sehr schwer macht, auf „legalem“ Weg an den Ball zu kommen. Selbst denkt Jens, dass er sich im Bereich Zweikampf noch verbessern muss, da es hier den größten Unterschied zwischen Jugend und Aktiven gibt: „Man muss schon ein Stück robuster sein als in der A-Jugend, wenn man Zweikämpfe in der Bezirksklasse führt.“
Als Torschütze glänzte der Youngster auch in der Erstgarnitur, gleich zweimal bei seinem Traumeinstand am 22. Oktober 2006: Als es im Heimspiel gegen den Rivalen um den zweiten Platz, den SV Mittelreidenbach, nach 70 Minuten noch 0:0 stand, schickte ihn Trainer Bernd Metzner aufs Feld – und prompt gelangen ihm zwei Treffer zum 3:1-Erfolg. Auch in seinem zweiten Match, in Weiersbach, traf er und leitete den Sieg ein.
Wie er in der Jugend zusammen mit seinen Freunden Michael Dziubany und Alexander Engel in der Halle brilliert hatte, so hatte das Trio auch großen Anteil am Gewinn des Verbandsgemeinde-Hallenturniers der 1. Mannschaften Ende 2007. Von den drei großen Talenten hielt nur Jens, dessen Mutter Andrea und Schwester Sofie-Zoe ihn fast jeden Sonntag vom Spielfeldrand aus unterstützen, dem FCB die Treue.
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