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Marco Korb

Korb MarcoSteckbrief

Name: Marco Korb

Geburtsdatum: 6. Oktober 1982

Geburtsort: Birkenfeld

Wohnort: Brücken

Größe/Gewicht: 1,75 m/69 kg

Beruf: Kfz-Mechaniker

Familienstand: ledig

Hobby: Fußball

Beim FCB: seit 1990

Frühere Vereine: keine

Stammposition: Stürmer

Lieblingsposition: Stürmer und Mittelfeldspieler

 

 

 

 

 

 
Sonntag für Sonntag wirbelt der pfeilschnelle Marco Korb die gegnerischen Abwehrreihen durcheinanderr. Im Alter von sechs Jahren begann er seine sportliche Karriere mit Leichtathletik, wo er in die Fußstapfen seines Vaters Rüdiger Korb trat. Er errang etliche Kreis- und Bezirksmeistertitel und zählte auf Langstrecken (ab 1000 Meter) zur Rheinland-Spitze. 1993 wurde er „Olympiasieger“ bei der Kinderolympiade in Saarbrücken (vergoldete Colaflasche als Pokal) und vom Kuratorium für Sporttalentförderung im Kreis Birkenfeld ausgezeichnet. Er nahm an sämtlichen Veranstaltungen mit Langstreckenläufen teil (Dreikampf lag ihm nicht so). Drei Kreisrekorde stellte Marco als Zehn- und Zwölfjähriger auf: 1993: 2000 Meter in 7:32,9 Minuten in der Altersklasse M 10; 1994: 1000 Meter in 3:14,3 Minuten in der M 12; 1994: 2000 Meter in 7:08,12 Minuten als M 12. 
Marco, der 1990 mit acht Jahren zusätzlich zur Leichtathletik auch mit Fußball begann, in der F-Jugend unter Michael Ding, musste sich öfters zwischen den beiden Sportarten bei Wettkämpfen entscheiden. Sein Drang zum Fußball war zwar stärker, doch die Stimme des Vaters zur Leichtathletik wirkungsvoller.
Später waren die Jugendfußballspiele dann samstags, und sonntags lief Marco seine Langstrecken für die LG Obere Nahe. Mit 15 Jahren konnte sich der Filius durchsetzen und gab die Leichtathletik zum Bedauern seines Vaters ganz auf, um sich voll auf seine Fußball-Karriere zu konzentrieren.
Nachdem er schon in der Jugend als Torjäger herausgeragt hatte, jedoch aufgrund einer Knieverletzung ein halbes Jahr pausieren musste, stieß er im Winter der Saison 2000/01 zur ersten Garnitur des FCB. Schon nach fünf Einsätzen in der Ersten wählten ihn die Vereinsmitglieder zu Brückens „Fußballer des Jahres 2000“. Nach weiteren Verletzungen zog er sich mit Rücksicht auf seine Ausbildung vom Spielbetrieb zurück, nahm aber regelmäßig am Training teil. So präsentierte er sich gleich wieder in glänzender Form, nachdem er in eineinhalb Jahren nur vier Spiele bestritten hatte und erzielte am Ende der Saison 2002/03 in zwölf Spielen sieben  Tore, allein drei beim 9:3-Sieg bei der SG Unnertal. Sogar ein lupenreiner Hattrick gelang ihm beim 7:2-Erfolg gegen den FC Hohl am 19. Oktober 2008 binnen 17 Minuten.
Dank seiner Technik, Schnelligkeit und seines unermüdlichen Kampfgeists ist der vereinstreue Spieler für den FCB unverzichtbar. Allerdings fehlt ihm bei seinen Flankenläufen oft der Blick für den Mitspieler. Er ist vielseitig verwendbar, kam schon als Außenstürmer, Mittelstürmer, im zentralen offensiven Mittelfeld, auf den Außenbahnen und sogar wiederholt als Libero zum Einsatz. In der Saison 2006/07 blieb er von Verletzungen verschont, konnte aber wegen seines Hausbaus in Brücken nicht trainieren und kam deshalb oft nur als „Joker“ zum  Einsatz.
Nach seinem Hauptschulabschluss absolvierte „Korbi“ eine Lehre als Kfz-Mechaniker im Autohaus Kröninger in Birkenfeld, bei dem er seitdem nur durch den Grundwehrdienst unterbrochen arbeitet.