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Steckbrief
Name: Christoph Kreis
Geburtsdatum: 14. November 1981
Geburtsort: Birkenfeld
Wohnort: Wadern
Größe/Gewicht: 1,80 m/80 kg
Beruf: Werkzeugmacher
Familienstand: ledig
Hobbys: Fußball, Fahrrad fahren, schwimmen
Beim FCB: 1992 bis 1996, 1997 bis 2000, seit 2003
Frühere Vereine: SC Bosen, Spvgg Sötern, SV Wolfersweiler, Fvgg Gonnesweiler
Stammposition: linkes Mittelfeld
Lieblingsposition: linkes Mittelfeld
Mit seiner glänzenden Technik, seinem starken linken Fuß und einem ebenso harten wie platzierten Schuss verfügt Christoph Kreis über hervorragende Anlagen, ruft sein immenses Potenzial aber zu selten ab.
In seinen ersten vier Jahren in der 1. Mannschaft versäumte er nur vier Punktspiele – und gehörte bis auf zwei Ausnahmen, als er zuvor zwei Wochen gefehlt hatte, stets zur Anfangsformation. Diese außergewöhnliche Bilanz gelang dem Linksfuß, obwohl sein Job beim Stanztechnik- und Werkzeugbaubetrieb Wolfgang Loch im Idar-Obersteiner Stadtteil Georg-Weierbach einen regelmäßigen Trainingsbesuch nicht zulässt: „Ich arbeite Schicht – deswegen kann ich nur alle zwei Wochen ins Training kommen“, erklärt der Werkzeugmacher, der seine verpassten Einheiten mit Mountainbiking um den Nonnweilerer Stausee kompensiert. Trotz seines Stammplatzes bleibt Kreis selbstkritisch und weiß um seine schwankenden Leistungen.
Dass er in einer 1. Mannschaft überhaupt einmal derart gut seinen Mann stehen könne, daran glaubte der im linken Mittelfeld beheimatete Saarländer am Ende seiner Jugendzeit wohl selbst kaum: Nachdem sein Wechsel nach Wolfersweiler schon feststand, zog er sich in seinem letzten A-Jugendspiel für Brücken eine so schwere Schulterverletzung zu, dass er danach bei seiner ersten Aktiven-Station im Saarland sechs Monate lang nicht einmal gegen die Kugel treten durfte. Dank der optimal verlaufenen Operation – „die Ärzte haben das gut hingekriegt“ – konnte der Youngster wenigstens die Runde beim Bezirksligisten zu Ende spielen, ehe er bei der Fvgg Gonnesweiler einen neuen Versuch startete. Doch auch die beiden Spielzeiten in der dortigen A-Klasse sollten sich anders gestalten, als sich das der Sohn von „Kreise“ Egon, einem zu Bezirksliga-Zeiten herausragenden Fußballer des SC Birkenfeld, erhofft hatte: „Zum einen hat die Einstellung in Gonnesweiler nicht gepasst, zum anderen hatte der Trainer seine Liebchen“, blickt Kreis zurück und fügt reumütig an: „Das waren zwei verschenkte Jahre für mich.“
Umso froher ist der Eisener, bei seinem Stammverein – bis auf die F-Jugend in Bosen und zwei B-Jugend-Jahre in Sötern kickte er stets für den FCB –, Fuß gefasst zu haben. „Schon nach meinem Abschied aus der A-Jugend 2000 war mir klar, dass ich sowieso noch einmal zurückkomme“, erklärt der Saarländer mit der „linken Klebe“, die 2006/07 sechsmal ins Schwarze traf. Im 3:1 gewonnenen Spitzenspiel bei der TSG Idar-Oberstein war der Weitschuss-Spezialist an allen FCB-Treffern beteiligt. Seit Sommer 2007 setzten ihn eine Herzmuskelentzündung und später Hüftprobleme außer Gefecht.
Im Mannschaftskreis ist „Circle“, der sich bei der Jugend wie bei den Aktiven auch schon als Libero bewährte, sehr beliebt und für jeden Spaß zu haben. Seinerseits lobt der „Herr-der-Ringe“-Freak die Kameradschaft, die sich unheimlich positiv entwickelt habe.
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