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Steckbrief
Name: Marco Krummenauer
Geburtsdatum: 3. September 1982
Geburtsort: Birkenfeld
Wohnort: Brücken
Größe/Gewicht: 1,70 m/70 kg
Beruf: Kfz-Mechaniker, derzeit Soldat
Familienstand: verheiratet, 1 Sohn
Hobbys: Fußball, mit Freunden ausgehen
Beim FCB: 1988 bis 1997, seit 2000
Früherer Verein: SC Birkenfeld
Stammposition: rechtes Mittelfeld
Lieblingsposition: zentrales Mittelfeld
Zu den großen Brückener Talenten des Jahrgangs 1982 zählt Marco Krummenauer, der im rechten Mittelfeld einen Stammplatz hat, seit er am 5. November 2000 debütierte.
Nachdem „Krummi“ seinen Hauptschulabschluss in Idar-Oberstein absolviert hatte, machte er eine Lehre als Kfz-Mechaniker beim System-Instandsetzungszentrum der Bundeswehr in St. Wendel. Danach entschied er sich, Zeitsoldat zu werden.
Mit fünf Jahren, im August 1988, begann er seine Fußball-Karriere in der F-Jugend der JSG Brücken unter dem damaligen Trainer Michael Ding, genannt „Dedde“. Doch nicht nur für Fußball interessierte sich der Zwillingsbruder von Mira, sondern auch für Leichtathletik. Mit acht Jahren startete er erstmals für die LG Obere Nahe und errang viele Medaillen. Seine Stärken waren Ballwurf und Sprint (50/75/100 Meter). Nach einer kurzen Pause in dieser Sportart interessierte sich Marco ab 1995 wieder für das Laufen und erreichte im August 1997 beim 4x75-Meter-Staffellauf der Westdeutschen Meisterschaften zusammen mit José Krieger, Sebastian Schunck und Thomas Bleich den fünften Platz. Als sein damaliger Trainer Steffen Piontek Birkenfeld respektive den FC Brücken verließ, hatte auch „Krummi“ das Interesse am Laufsport verloren.
Seine Fußball-Karriere vollzog sich jedoch ohne Unterbrechungen von der Jugend bis zur 1. Mannschaft. Nachdem er bis Ende der C-Jugend mit der JSG Brücken viele Erfolge erzielt hatte, wechselte er für dreieinhalb Jahre zum SC Birkenfeld, der nach Aussage von Marco „einen Tick besser als Brücken“ spielte. Mit der A-Jugend des SC Birkenfeld stieg der Torjäger 2000 als Bezirksliga-Meister in die Verbandsliga auf. Trotzdem kehrte er mitten in der Saison zum FCB zurück, da all seine Freunde dem Brückener Verein treu geblieben waren und er sich in ihrer Gesellschaft wohler fühlte als in Birkenfeld.
Die Rückkehr wurde belohnt: Marco etablierte sich in der 1. Mannschaft und wurde mit seinen Kameraden der JSG Brücken ungeschlagener Meister und Pokalsieger der Saison 2000/01. Wieder tauchte als Trainer der Name „Dedde“ auf, den „Krummi“ am Anfang und am Ende seiner Jugendzeit hatte.
Dank seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke ist er zu einem „Flankenwunder“ geworden. Der leichtfüßige Mittelfeldakteur ist sehr mannschaftsdienstlich und hat einen guten Blick für den besser postierten Mitspieler. Jedoch steckt der Familienvater bisweilen bei verlorenen Zweikämpfen zu schnell auf. Vor allem aber hatte er seine frühere Torgefährlichkeit fast gänzlich eingebüßt: In den ersten fünf Spielzeiten in der Erstgarnitur gelangen ihm insgesamt nur sieben Tore, 2005/06 immerhin vier. Erst in der als Vizemeister abgeschlossenen Saison 2006/07 kam er mit acht Treffern auf eine passable Quote – allerdings nur wegen seiner Qualitäten als Elfmeterschütze. Doch ausgerechnet im letzten Aufstiegsspiel gegen Spabrücken spielten ihm die Nerven einen Streich. Seitdem verwandelt der eingefleischte Kaiserslautern-Fan wieder stets sicher.
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