| Andy Müller |
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Geburtsdatum: 13. Oktober 1990 Geburtsort: Birkenfeld Wohnort: Brücken Größe/Gewicht: 1,78 m/65 kg Beruf: Schüler Familienstand: ledig Hobbys: Fußball, Snowboarding Beim FCB: seit 1995 Frühere Vereine: keine Stammposition: linkes Mittelfeld Lieblingsposition: linke Außenbahn
Als einziger Jugendspieler im Kader der 1. Mannschaft des FC Brücken absolvierte Andy Müller in der Saison 2008/09 immerhin 19 Meisterschafts- und Pokalspiele, die knappe Mehrheit davon von Anfang an. Meistens gab er dabei eine gute Figur ab, überzeugte mit solider Technik und einem guten Schuss mit dem linken Fuß. Dreimal traf er ins Schwarze, zweimal aus dem Spiel heraus. Beide Male setzte ihn Trainer Bernd Conrad, sein angeheirateter Onkel, als Stürmer ein – eine Rolle, die er zuletzt auch in der A-Jugend innehatte, für die er in seiner letzten Saison 18 Tore erzielte, allein drei in seinem „Abschiedsspiel“. Bereits mit vier Jahren begann der Spross einer Fußball- und FCB-begeisterten Familie in der Bambinimannschaft. In seiner Juniorenzeit kristallisierte sich die linke Seite als seine Stammposition heraus – ob in der Abwehr oder im Mittelfeld. „Ich bin flexibel einsetzbar“, sagt der frühere Leichtathlet und Karateka, der über eine gute Ausdauer verfügt und in der Reserve, in der er viermal mit seinem Vater Manni, dem Fußball-Abteilungsleiter des FCB, auflief, auch schon das Tor hütete.
In seinem zweiten B-Jugend-Jahr bot ihn Trainer Matthias Berend als Libero auf. Immer wenn er zum älteren Jahrgang gehörte, war er ein Leistungsträger seines Teams, im jüngeren Jahrgang hingegen stand der körperlich unterlegene Linksfüßler im Schatten der Asse Michael Dziubany, Alex Engel und Jens Giebel und musste sich mitunter mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen.
„Trotz dieser hervorragenden Mitspieler bin ich nie Meister geworden“, berichtet der Anhänger des 1. FC Kaiserslautern, der sich nicht als Fanatiker betrachtet und auch in anderen europäischen Ligen Lieblingsvereine hat – zum Beispiel Aston Villa und FC Valencia. Regelmäßig schafften die älteren Talente den Aufstieg in die Bezirksliga, in der die JSG Brücken oben mitspielte (in der C-Jugend sogar Dritter), ehe sie ohne diese Asse im Tabellenkeller landete: Ein drittletzter und ein letzter Platz standen zu Buche. Allerdings wird ihm die Saison mit der roten Laterne immer in Erinnerung bleiben: Beim 1:1 gegen den FC Meisenheim im November 2006 gelang ihm ein Tor mit einem Aufsetzer aus 55 Metern.
In der Jugend, vor allem in den fünf Jahren Bezirksliga, habe er eine Menge gelernt, bilanziert der leidenschaftliche Snowboardfahrer, der dafür seinen Trainern Michael Ding und Matthias Berend dankbar ist, die ihn am längsten unter ihren Fittichen hatten. Viel gelernt hat er auch auf dem heimischen Bolzplatz im Keltenweg, wo er sich bei Wind und Wetter mit Größeren wie Michi Dziubany und Karol Wolczyk, aber auch mit seiner zweieinhalb Jahre jüngeren Schwester Cindy maß.
Während Cindy schnell das Interesse am Stützpunkttraining verlor, hätte sich Andy gefreut, wenn er einmal für die Kreisauswahl nominiert worden wäre, fiel aber den Spähern offensichtlich nicht genug auf.
Im Frühjahr 2011 legt der Gymnasiast mit den Leistungsfächern Mathematik, Erdkunde und Biologie die Reifeprüfung ab – und danach will er Polizeibeamter werden.
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