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Steckbrief
Name: Sven Schilling
Geburtsdatum: 30. September 1985
Geburtsort: Birkenfeld
Wohnort: Dambach
Größe/Gewicht: 1,74 m/74 kg
Beruf: Auszubildender zum Konstruktionsmechaniker
Familienstand: ledig
Hobbys: Fußball, laufen, schwimmen
Beim FCB: seit 2003
Früherer Verein: SC Birkenfeld
Stammposition: Manndecker
Lieblingsposition: hinter den Spitzen
Bereits mit 17 Jahren erkämpfte sich Sven Schilling, der 2003 aus der Südwestliga-Jugend des SC Birkenfeld kam, auf Anhieb einen Stammplatz beim FC Brücken. Zuvor sah er sich ab und an Spiele des Vereins an und wurde neugierig auf dieses Team. Über die Kontakte zu Jugendspielern erhielt er Informationen rund um den Verein: „Eine gute Kameradschaft innerhalb der Mannschaft“ steht für den beim FCB-Hauptsponsor Howatherm Klimatechnik beschäftigten Auszubildenden zum Konstruktionsmechaniker im Vordergrund. Beim Verein in der Kreisstadt war er unzufrieden und rechnete sich keine großen Chancen aus, in der Landesliga-Elf zu spielen. Nur in der 2. Mannschaft zu kicken, war ihm zu wenig. Als ihn dann Bernd Heylmann, der damalige FCB-Vorsitzende, fragte, ob er Interesse an einem Engagement in Brücken hätte, sagte er zu, ohne dass es großer Überzeugungsarbeit bedurfte.
Seine fußballerische Karriere begann im Alter von sechs Jahren. In den Jugendmannschaften des SCB bekam er seine ersten Grundlagen, was das Spiel mit der Lederkugel anging. Sich selbst schätzt er als sehr kampf- und laufstark ein, was dem Zuschauer direkt ins Auge sticht. In der Luft möchte der Dambacher, der ein Musterbeispiel für Zuverlässigkeit und Trainingsfleiß ist, noch besser werden.
Beim FCB hat er von Anfang an als Manndecker agiert. Jedoch ist er, wie aufgrund Personalmangels schon geschehen, universell einsetzbar und strahlt bei seinem Offensivdrang eine gewisse Torgefahr aus, die er bisher aber selten in Zählbares ummünzen konnte. In den ersten drei Spielzeiten fehlte er nie, obwohl er zweimal die Rote Karte sah.
Neben den Einsätzen in der 1. Mannschaft wurde er in seinem ersten Jahr in Brücken auch in der A-Jugend eingesetzt. Diese Doppelbelastung steckte er ebenso gut weg wie die Mithilfe auf dem elterlichen Bauernhof neben Schule, Wehrdienst und Beruf.
Sven ist einer der wenigen Spieler, die sich immer gegen drohende Niederlagen stemmen. Seinen Willen und seine Einsatzfreudigkeit honorierten die Brückener Vereinsmitglieder, indem sie ihn 2004 und 2005 zum „Fußballer des Jahres“ wählten. Hoch motiviert zu sein vor jedem Spiel, ist ihm wichtig.
Seine Erwartungen, hier in Brücken guten Fußball zu spielen und mannschaftlich geschlossen aufzutreten, erfüllten sich über weite Strecken. Wesentlichen Anteil hatte er am dritten Platz 2005 und an der Vizemeisterschaft 2007, da er die meisten seiner Gegenspieler neutralisierte. Auch in den drei Aufstiegsspielen gegen Spabrücken gehörte er zu den stärksten Akteuren. Seine einzige Schwächephase hatte er in der Hinrunde 2007/08, als er eine Knöchelverletzung nicht richtig auskurierte. Umso mehr Konstanz hatten seine Leistungen seit Anfang 2008.
Weil es ihm in Brücken gut gefällt, identifiziert er sich mit seinem Verein und denkt trotz der vielen Offerten höherklassiger Klubs nicht an einen Wechsel.
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