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Steckbrief
Name: Sebastian Schug
Geburtsdatum: 9. Dezember 1983
Geburtsort: Idar-Oberstein
Wohnort: Brücken
Größe/Gewicht: 1,76 m/70 kg
Beruf: Polizeikommissar
Familienstand: ledig
Hobbys: Fußball, PC, Fahrrad fahren
Beim FCB: 2003 bis 2005, seit Dezember 2005
Frühere Vereine: FC Ruschberg, VfR Baumholder, SC Birkenfeld, FSG Schiffweiler
Stammposition: zentrales defensives Mittelfeld
Lieblingsposition: halblinkes Mittelfeld
Skurril findet Sebastian Schug es selbst, wie er den Weg zum FC Brücken gefunden hat: Aufgrund der engen Kontakte des freien Mitarbeiters der Nahe-Zeitung und Pro-Patria-Akteurs zu Karsten Schultheiß prophezeite ihm sein Deutschlehrer Rudi Pluschke bereits zu Schulzeiten, irgendwann einmal für Brücken auflaufen zu werden.
Und wie Recht sollte Pluschke mit dieser Vorhersage haben! Mit dem Wechsel seines Schülers nach Brücken im Mai 2003 sollte sich der Buhlenberger als wahrer Prophet erweisen. Dabei hatte sich Sebastian noch als A-Jugendlicher beim VfR Baumholder, bei dem er auch geturnt hatte, eine anschließende Karriere in einer 1. Mannschaft gar nicht vorstellen können: „Ich wollte nach meiner Jugendzeit wegen meiner Hüft- und Rückenprobleme aufhören.“ Tatsächlich beendete der Bayern-Fan bereits in der Winterpause seiner letzten Jugend-Saison seine Laufbahn – bis zum vorletzten Saisonspiel des FCB in Buhlenberg im Mai 2003. Damals fühlte er sich erneut an die Aussagen seines früheren Deutschlehrers erinnert und fand es – auf Anregung Karstens hin – ganz lustig, mit Brücken just gegen den Heimatort Pluschkes anzutreten. Die Prophezeiung erfüllte sich!
Nachdem er auch im Abschluss-Match gegen Hennweiler 90 Minuten für den FCB auf dem Platz stand, „war ich einfach dabei“, berichtet der einsatzfreudige Linksfüßer lapidar. An die Spielrunde 2003/04, in der er sich zu Beginn zu einer festen Größe auf der linken Außenbahn entwickelte, hat er allerdings keine guten Erinnerungen: Vom Herbst an bis zum Februar setzten ihn erneut eintretende Rückenschmerzen außer Gefecht.
Von Beginn der Saison 2004/05 an entwickelte sich der äußerst lauf- und zweikampfstarke Polizeikommissar zum Herzstück der Elf im zentralen defensiven Mittelfeld – unterbrochen nur in der Hinrunde 2005/06, als er in Schiffweiler kickte, wo er eineinhalb Jahre wohnte. Überragender Mann war der leidenschaftliche Fahrradfahrer, der immer aufopferungsvoll rackert, in den Aufstiegsspielen gegen Spabrücken, als der gute Eck- und Freistoßschütze auch „tödliche“ Pässe gab.
Inzwischen ist er in Brücken sesshaft geworden, engagiert sich als Schriftführer des FCB sowie im Sport-Monitor-Team und ist neuerdings auch Kapitän der 1. Mannschaft, in der er in der Hinrunde 2008/09 wie schon in den ganzen Spielzeiten 2004/05, 2006/07 und 2007/08 kein einziges Meisterschaftsspiel versäumte. Auch dies zeigt seine vorbildliche Einstellung, denn als Gendarm im Schichtdienst muss er sich alle fünf Wochen freinehmen. Indem sie ihn mit großem Vorsprung zum Brückener „Fußballer des Jahres“ 2007 wählten, honorierten die Mitglieder seine beständigen Leistungen; 2004 und 2005 hatte er Platz 2 belegt.
Übrigens wollte „Schugga“ nie in seinem Heimatort Reichenbach spielen: Von der F- bis zur C-Jugend war er in der Spielgemeinschaft mit Ruschberg, Heimbach und Frauenberg aktiv, ehe er zum VfR Baumholder wechselte. In der B-Jugend suchte er die Herausforderung beim Verbandsliga-Aufsteiger SC Birkenfeld, ehe er nach Baumholder zurückkehrte.
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